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Das Haar ist schlicht, grob mit stark entwickeltem hellerem Unterhaar. Es ist unterschiedlich grau oder verschiedene, meist helle bis rostfarbene Töne, auch rostfarbig, strohgelb, weiß, erdfarben, gestreift, aber auch gescheckt und getüpfelt.
Es werden 3 Fellvarianten unterschieden
Langhaarig mit verlängertem Deckhaar : Das lange Haar bildet am Hals eine Art Mähne, gut entwickelte "Hosen" an den Hinterläufen, dort stark "befedert". Durch das lange Haar sieht die Rute sehr buschig und dick aus.
Kurzhaarig – mit dichtem, verhältnismäßig kurzem Haar, ohne Mähne, ohne "Befederung".
Eine Übergangs-Varietät – verlängertes Haar, aber ohne Mähne, keine "Befederung"
Der Kaukasische Ovtscharka ist ein Herdenschutzhund.
Er ist ein unbestechlicher, furchtloser und zuverlässiger Wächter, der über einen angeborenen Schutztrieb verfügt. Fremden gegenüber ist er zurückhaltend, misstrauisch und abweisend. Jedoch in der Familie ist er - bei artgerechter Haltung und Erziehung - ausgeglichen, anhänglich, kinderlieb und sensibel, aber trotzdem nicht unterwürfig.
Der Kaukase ist ein sehr widerstandsfähiger, robuster Hund, der problemlos im Freien leben kann, wenn er eine wind- und wettergeschützte Unterkunft hat. Dennoch liebt er es, da er gern in der Nähe seiner Bezugspersonen ist, sich auch in der Wohnung aufzuhalten. Er ist deshalb weder für eine Zwingerhaltung noch eine ausschließliche Wohnungshaltung geeignet. Optimal für ihn ist, freier Auslauf in einem eingezäunten Grundstück, das er, seiner ursprünglichen Aufgabe entsprechend, bewachen darf. Da er das Bewachen von Familie und Grundstück sehr ernst nimmt, ist eine sichere Einzäunung eine Grundvoraussetzung für die Haltung eines Kaukasen.
Die Erziehung muss mit viel Geduld erfolgen, denn er kann manchmal sehr dickköpfig sein, aber gleichzeitig mit Konsequenz und absoluter Autorität - aber ohne Gewalt. Es ist sehr wichtig, einen Kaukasen bereits im Welpen- und Junghundalter gut zu sozialisieren, ihm seinen Platz in der "Familienrangordnung" zuzuweisen und sich zeigende Aggressionen zu unterbinden. Eine Schutzhundausbildung ist überflüssig und gefährlich, da der Kaukase einen angeborenen Wach- und Schutzinstinkt hat, der sich jedoch erst mit zunehmenden Alter herausbildet, da der Kaukase ein Spätentwickler ist. Eine Begleithundausbildung ist dagegen empfehlenswert.
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