Der kurzhaarige Magyar Vizsla kommt in allen Farbnuancen von Semmelgelb bis Dunkelgold vor. Den rauhaarigen Magyar Vizsla sieht man meist in verschiedenen Sandgelbnuancen, so zum Beispiel rostbraunes Gold. Bei dieser Variante ist ein kleiner Bart sowie ausgeprägte Augenbrauen erwünscht. Das Fell fühlt sich drahtig an, niemals weich oder fusselig.
Kleine (5cm) weiße Abzeichen auf der Brust werden bei beiden Felltypen akzeptiert. Geflecktes Fell ist jedoch unerwünscht.
Die Farbe der mittelgroßen Augen ist an die Fellfarbe angepasst, nie stechend oder kalt.
Der Körper ist muskulös aber schmal.
Die Ohren sind tief angesetzt und hängen dicht an den Wangen herunter und sind unten abgerundet.
Die Lefzen sind anliegend, niemals hängend. Kehllappen (Wamme) sind unerwünscht.
Die Rute wird waagerecht getragen, das Kupieren ist bei jagdlicher Führung in Deutschland laut Tierschutzgesetz geduldet, ansonsten verboten.
Bei der Jagd wird der Magyar Vizsla ziemlich universell eingesetzt, er ist ein hervorragender Schweißhund, apportiert gerne mit weichem Maul, er vereint die Vorzüge eines Windhundes: Ausdauer und Schnelligkeit mit Spur und Fährtensicherheit. Er ist ausgesprochen lernwillig. Seine Menschenfreundlichkeit, seine Sensibilität und Anhänglichkeit verbietet die Zwingerhaltung. Bei ausreichender Beschäftigung ist er durchaus als Familienhund zu gebrauchen.
Der Magyar Vizsla ist ein sehr sensibler, sensitiver Hund, der keine rauhe, harte, laute, grobe